NORDFROST Seehafen-Terminal wickelt Direktzug aus China im Containerhafen Wilhelmshaven ab

Wilhelmshaven, 13.Juli 2021 | Nachdem die NORDFROST im Juni 2021 den Bahnanschluss an ihrem Seehafen-Terminal im Containerhafen Wilhelmshaven eingeweiht hat, findet darüber nun die Abwicklung eines aus China kommenden Direktzuges statt. Mit diesem verbindet sich die Hoffnung auf die feste Einbindung des Containerhafen Wilhelmshaven in die „One Belt – One Road“ Initiative, die sogenannte Neue Seidenstraße.

 Der erste Direktzug aus China, der in Hefei in der Provinz Anhui am 25. Juni seine Reise in Richtung Containerhafen Wilhelmshaven startete, wird nach Ankunft an seinem Ziel am dort gelegenen NORDFROST Seehafen-Terminal abgewickelt. „Wir freuen uns ganz besonders auf den Direktzug, der uns aus China erreicht“, sagt Britta Bartels, geschäftsführende Gesellschafterin der NORDFROST, „denn damit gelangen weitere interessante Ladungsströme in Deutschlands einzigen Container-Tiefwasserhafen, der viele Möglichkeiten und Potenziale bietet und nun noch mehr an Attraktivität gewinnt.“ Philipp Brandstrup, Niederlassungsleiter NORDFROST Seehafen-Terminal ergänzt: „In Wilhelmshaven bieten wir Im- und Exporteuren aller Branchen bedarfsgerechte Lösungen und eine unkomplizierte und schnelle Abwicklung von Warenströmen, so dass wir die Anforderungen der Verlader hier bestmöglich erfüllen und damit den Hafen fördern.“ Die perspektivische Einbindung des Standortes in die Neue Seidenstraße würde beste Chancen für die weitere Entwicklung des Hafens mit sich bringen.

Auf der Bahnanlage des Seehafen-Terminal erfolgt die Entladung der ankommenden Container mit Reachstackern, die der Hafenlogistiker NORDFROST für die Containerlogistik am Standort einsetzt. Mit den Containerstaplern werden die auf dem Landweg aus China kommenden Boxen von den Bahnwaggons abgenommen. Anschließend können die Container je nach Kundenwunsch den Empfängern sofort per NORDFROST Containertruck zugestellt oder zunächst im unternehmenseigenen Containerdepot in Verwahrung bzw. ins Zolllager genommen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Container direkt am NORDFROST Seehafen-Terminal entladen zu lassen. Die importierte Ware kann in diesem Fall beim Logistikdienstleister im Hafen gelagert und von hier aus bedarfsgerecht den Empfängern in Stückgutsendungen zugestellt werden. Für die Lagerung von Waren aller Art verfügt die NORDFROST aktuell über gedeckte Lagerkapazitäten für 105.000 Paletten in allen Temperaturklassen. Mit der Inbetriebnahme des neuen TK-Hochregallagers im Oktober 2021 kommen noch einmal 40.000 Stellplätze im Tiefkühlbereich hinzu, in dem die NORDFROST als Logistiker mit ihrer bundesweiten Aufstellung und einem europaweiten Sammelladungs-Transportnetz marktführend ist. Mit der Schwerguthalle und den zugehörigen Freilagerflächen am NORDFROST Seehafen-Terminal bietet dieser Standort auch alle Services und Möglichkeiten in der Projektlogistik für Maschinen- und Anlagenteile.

Über uns: NORDFROST

Die NORDFROST, mit Hauptsitz in Schortens bei Wilhelmshaven, ist Deutschlands führender Tiefkühllogistiker und international aktiv. Das seit 1975 bestehende, familiengeführte Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2020 einen Umsatz in Höhe von rd. 450 Mio. Euro und unterhält mit 3.000 Beschäftigten in Deutschland 40 Tiefkühllagerstandorte mit einer ständig wachsenden Kapazität von aktuell 900.000 Palettenstellplätzen.

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