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Wesertag 2016 in Nienburg

 

WHV e.V. unterstützt die Forderungen des Weserbundes

Zwei Themen beherrschten den diesjährigen Wesertag des Weserbundes in Nienburg: Die Forderung nach einem durchgängigen Ausbau der Mittelweser für das Großmotorgüterschiff (GMS) und die nachhaltige Reduzierung der Salzabwässer.

Der Vorsitzende des Weserbundes Klaus Wedemeier, ehemaliger Bremer Bürgermeister, mahnte an, dass die Anpassung  der Mittelweser nach dem vor 25 Jahren zwischen dem Bund und dem Land Bremen unverzüglich und ohne Abstriche durchzuführen sei. Wenn die vereinbarten Maßnahmen aus Kostengründen jetzt teilweise nicht umgesetzt würden, drohe die bisher schon getätigte Investition von über 250 Mio € zur Verkehrsruine zu werden. Dann würden nämlich die für einen rentablen Binnenschiffstransport  erforderlichen Begegnungsverkehre  unmöglich, so dass erhebliche Zeitverluste und unkalkulierbare Transportzeiten  entstehen würden.

„Dies ist auch für den Hafen Wilhelmshaven eine alarmierende Botschaft. Setzt sich doch die Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung  e.V. seit langem für einen Binnenschiffsanschluss des Wilhelmshavener Hafens ein. Sie unterstützt damit ein Projekt des Niedersächsischen  Wirtschaftsministeriums  zur Untersuchung  eines nachhaltigen Binnenwasserstraßenanschlusses über die See in die Weser hinein“, so Hans-Joachim Uhlendorf, Vizepräsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.). Die bisherigen Forschungsarbeiten belegen die Machbarkeit, mit  Hilfe von seegängigen Schubleichtern Container  über See zwischen Wilhelmshaven und Bremerhaven zu transportieren. Anschließend  können die Leichter ohne Umladen mit gängigen  Binnenschubschiffen bis zum Mittellandkanal gebracht werden. Dies kann in einem wirtschaftlich vertretbaren wochenweisen Umlauf durchgeführt werden. Die Anpassung der Weserschleusen bis zum Mittellandkanal wird mit der Inbetriebnahme der Schleuse  Minden im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein.

Das Thema Salzwasserpipeline  des Unternehmens K+S Kali GmbH hat zurzeit besondere Relevanz. Nachdem die Salzwasserpipeline bis zur Nordsee nun endgültig vom Tisch sei, soll nämlich in Kürze eine Beschlussfassung über den „Masterplan Salzreduzierung „ erfolgen. Wedermeier betonte, die noch vorgesehene Möglichkeit zum Bau einer Salzpipeline an die Oberweser sei ersatzlos zu streichen! Die Einleitung von Salzwasser aus der Kaliproduktion stellt keine Lösung der Probleme dar. Erforderlich sei eine grundlegende, nachhaltige Lösung.

Bild NPorts

Bildunterschrift: v.r. Vorsitzender des Weserbundes Dr. Klaus Wedemeier, Bürgermeister a.D., mit
Dipl.-Ing. Hans-Joachim Uhlendorf, Vorstand der WHV e.V., auf dem Wesertag 2016

Foto: Weserbund

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