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Niedersachsens Seehäfen erwarten ausgeglichenes Jahresergebnis

 

Seegüterumschlagsvolumen im 1. Halbjahr leicht rückläufig

Oldenburg, 8. August 2013 | Mit 23,354 Millionen Tonnen haben die niedersächsischen Seehäfen im 1. Halbjahr 2013 rund 5 % weniger Güter umgeschlagen als im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Schwäche in der Weltwirtschaft wirkt sich auf viele der in Niedersachsen umgeschlagenen Güter aus. Trotzdem gibt es in einzelnen Standorten bzw. Ladungssegmenten auch Zuwächse. Bis Jahresende erwartet man ein ausgeglichenes Gesamtergebnis.

Im Seehafen Brake wurden im 1. Halbjahr 2013 rund 2,853 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen. Damit verliert der Standort gegenüber dem Vorjahr um 6 % an Ladungsvolumen (3,036 Millionen Tonnen von Januar bis Juni 2012). Insbesondere der rückläufige Umschlag von Futtermitteln (833.484 Tonnen im 1. Halbjahr 2013; 1,226 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012) aufgrund struktureller Engpässe von Lieferanten in Drittländern ist ursächlich hierfür. Zugelegt hat dagegen der Umschlag von Getreide auf 491.349 Tonnen (+ 53 % / 320.840 Tonnen im 1. Halbjahr 2012) sowie von Eisen und Stahl auf 430.543 Tonnen im 1. Halbjahr 2013 (+ 3,2 % / 417.372 Tonnen im 1. Halbjahr 2012).

In Cuxhaven wächst der Seegüterumschlag im 1. Halbjahr 2013 um 8 % auf 1,356 Millionen Tonnen (1,254 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Gestiegene Volumen beim Umschlag von Neufahrzeugen (+ 6 % / 175.962 Fahrzeuge im 1. Halbjahr 2013; 166.229 Fahrzeuge im 1. Halbjahr 2012), Stückgütern wie z.B. Windenergiekomponenten (+ 11 % / 440.524 Tonnen im 1. Halbjahr 2013; 397.191 Tonnen im 1. Halbjahr 2012), aber auch von Massengütern (319.844 Tonnen im 1. Halbjahr 2013 / 294.597 Tonnen im 1. Halbjahr 2012) haben zu diesem Anstieg des Umschlagvolumens an der Elbe beigetragen.

Das Umschlagsergebnis des Emder Hafens im Seeverkehr beläuft sich im 1. Halbjahr 2013 auf 2,234 Millionen Tonnen. Damit konsolidiert der Umschlag gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau (2,225 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Der Automobilumschlag legt um 2 % zu auf 638.993 Fahrzeuge, die über Emden von Januar bis Juni seeseitig verladen wurden (628.711 Fahrzeuge im 1. Halbjahr 2012). Beim Umschlag von Stückgütern im Seeverkehr konnte ein Zuwachs von 7 % auf insgesamt 1,322 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr realisiert werden (1,239 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012), hiervon entfallen rund 127.791 Tonnen auf den Bereich Windenergie, der damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 % hinzugewonnen hat (88.994 Tonnen im 1. Halbjahr 2012).

Im Seehafen Nordenham wurden von Januar bis Juni 2013 im Seeverkehr rund 1,355 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen (- 13 % / 1,553 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Die verminderte Einfuhr von Kohle im 1. Halbjahr 2013 aufgrund von Verlagerungen der Güterströme zwischen den Standorten der Rhenus-Gruppe war ausschlaggebend für den Rückgang.

Der Oldenburger Hafen hat im 1. Halbjahr im Seeverkehr rund 46.817 Tonnen Güter umgeschlagen (78.047 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Durch Verlagerungen vom Seeschiff auf andere Verkehrsträger sind dem Hafen die Volumen erhalten geblieben, jedoch wirken sich diese Änderungen negativ auf das Ergebnis im Seeverkehr aus. Im Binnenverkehr beläuft sich der Umschlag auf 487.131 Tonnen.

Im Hafen Leer wurden im Seeverkehr von Januar bis Juni rund 30.056 Tonnen Güter umgeschlagen (+ 33 % / 22.556 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Per Binnenschiff sind im 1. Halbjahr rund 206.497 Tonnen in Leer verladen worden (263.171 Tonnen im 1. Halbjahr 2012).

Der Hafen Papenburg erzielt im Seegüterumschlag im 1. Halbjahr 2013 ein Ergebnis von 347.855 Tonnen (399.929 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Im Binnenverkehr wurden rund 79.597 Tonnen Güter umgeschlagen.

In Stade sind im 1. Halbjahr 2013 im Seeverkehr mit 2,628 Millionen Tonnen 7 % weniger Güter umgeschlagen als noch im 1. Halbjahr 2012 (2,827 Millionen Tonnen). Aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Wartungsarbeiten und einem damit einhergehenden Produktionsstillstand eines Chemieunternehmens in Stade gab es auch im Hafenumschlag von chemischen Grundstoffen einen Rückgang von 7 % auf 1,130 Millionen Tonnen (1,221 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Auch beim Umschlag von festen Massengütern ergibt sich für das 1. Halbjahr 2013 ein Minus von 7 % (1,497 Millionen Tonnen / 1,605 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012).

In Stade sind im 1. Halbjahr 2013 im Seeverkehr mit 2,628 Millionen Tonnen 7 % weniger Güter umgeschlagen als noch im 1. Halbjahr 2012 (2,827 Millionen Tonnen). Aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Wartungsarbeiten und einem damit einhergehenden Produktionsstillstand eines Chemieunternehmens in Stade gab es auch im Hafenumschlag von chemischen Grundstoffen einen Rückgang von 7 % auf 1,130 Millionen Tonnen (1,221 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Auch beim Umschlag von festen Massengütern ergibt sich für das 1. Halbjahr 2013 ein Minus von 7 % (1,497 Millionen Tonnen / 1,605 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012).

Im Seehafen Wilhelmshaven ergibt sich von Januar bis Juli ein Umschlagsvolumen von 12,499 Millionen Tonnen (- 5 % / 13,196 Millionen Tonnen von Januar bis Juni 2012). Obwohl sich der Kohleumschlag mit 1,536 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2013 fast verdoppelt hat (808.445 Tonnen im 1. Halbjahr 2012), können die rückläufigen Mengen beim Umschlag flüssiger Massengüter am Standort damit nicht aufgefangen werden. Da die Chlor-Produktion in Wilhelmshaven aufgegeben wird, verringerte sich der Umschlag chemischer Grundstoffe bislang um 13 % auf 181.836 Tonnen (208.631 Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Rückgänge gibt es auch beim Rohölumschlag, der wiederum vom Produktionsvolumen der von Wilhelmshaven belieferten Raffinerien abhängt (- 9 % / 9,745 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2013; 10,715 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Der Umschlag von Containern am Containerterminal Wilhelmshaven beläuft sich auf 15.080 TEU in den ersten sechs Monaten des Jahres.

In allen niedersächsischen Seehäfen sind im 1. Halbjahr 2013 insgesamt 23,354 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen worden. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich hieraus ein Umschlagsminus von 5 % (24,593 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Für die zweite Jahreshälfte wird eine Erholung des Umschlagvolumens erwartet.

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