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Bahnverkehr Wilhelmshaven

 

Bahnverladung bewährt sich

Über Ostern und den Maifeiertag 2014 fertigte der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven Sonderanläufe mehrerer Container-Linienschiffe ab. Dadurch konnte die Bahnverladung am Rail Terminal Wilhelmshaven ihr Potenzial unter Beweis stellen.

Eine Atempause in der Osterwoche oder über den Maifeiertag? Für Axel Ahlers, bei EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven für die landseitige Abfertigung verantwortlich, konnte davon keine Rede sein. Insgesamt neun Containerzüge fertigten der Gate-Manager und sein Team innerhalb kurzer Zeit ab. „So ein Aufkommen hatten wir in dieser Konzentration bisher noch nicht. Es hat gut funktioniert“, zog Ahlers Bilanz.

Grund für das erhöhte Aufkommen waren mehrere Sonderanläufe durch Schiffe von Maersk Line, die aufgrund der engen Zeitfenster über die Feiertage die modernen Umschlaganlagen in Wilhelmshaven nutzten. Größtes Schiff war die „Edith Maersk“, die mit einer Stellplatzkapazität von 15.500 TEU zur Klasse der ULCSs (Ultra Large Container Ships) gehört. Aber auch mehrere andere Schiffe der Asien- und Südamerika-Dienste der weltgrößten Container-Reederei löschten und luden außerplanmäßig am EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven. Daraus ergab sich ein entsprechend hohes Ladungsaufkommen, das die wichtigste Voraussetzung für den Einsatz von Containerzügen ist. Generell sind Containerzüge besonders effizient und umweltfreundlich, wenn es um die Anbindung der Häfen an das Hinterland geht. Bis zu 100 20-Fuß-Standardcontainer kann ein einziger Zug aufnehmen – je länger die Transportdistanz desto größer ist auch der Kostenvorteil im Vergleich zum Lkw, der maximal 2 TEU bewegt.

Der EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven ist für die Abfertigung von Containerzügen bestens gerüstet. Die KV-Umschlagsanlage „Rail Terminal Wilhelmshaven“ verfügt über eine direkte Anbindung an den seeseitigen Umschlag und sechs Gleise. Drei Portalkräne stehen für das Be- und Entladen bereit. Eine 16-gleisige Vorstellgruppe ermöglicht das schnelle und problemlose Zusammenstellen und Rangieren von Zügen. Durch den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg ist Deutschlands einziger Tiefwasserhafen gut an das deutsche und europäische Bahnnetz angebunden.

„Wir hatten eine Mischung aus Export-, Import-, und Leercontainern zur Be- und Entladung“, berichtet Ahlers. „Drei Züge gingen in die Tschechische Republik“, ergänzt Hans Schulze, bei EUROGATE als General Manager Sales unter anderem für den Vertrieb des Containerterminals in Wilhelmshaven zuständig. Drei der Containerzüge stellte DB Schenker. Zudem waren mehrere private Operateure an den Containertransporten beteiligt.

Die Abfertigung von Containerzügen erfordert ein enges Zusammenspiel zwischen KV-Anlage, Bahnoperateur und dem Umschlagsbetrieb. Eintreffende Züge werden dort einem Eingangscheck unterzogen. Terminalmitarbeiter gehen mit Handhelds am Zug entlang und erfassen die eingehenden Container sowie die Waggons. Das KV-Terminal entlädt die Züge nach dem Eingangscheck. Den Transport zwischen KV-Bahnhof und dem Containerterminal übernehmen die Straddle Carrier (Portalhubwagen). Im Gegenzug werden die zu ladenden Boxen aus dem Lager des Containerterminals geholt, auf die Tragwagen geladen und dort gesichert. Nach einem Ausgangscheck können die Seecontainer dann auf der Schiene die Reise zu ihrem Bestimmungsort antreten.

Unterstützt werden die physischen Abfertigungsprozesse durch leistungsfähige IT-Systeme, die den Informationsaustausch zwischen den beteiligten Stellen effizient gestalten. Speziell auf den schienengebundenen Containerverkehr zugeschnitten ist beispielsweise Codis 2.0, eine seit vielen Jahren in Bremerhaven bewährte und für Wilhelmshaven überarbeitete Kommunikationsplattform. Zu Codis haben Operateure, Verkaufsgesellschaften und Terminals gleichermaßen Zugang. Die Reeder sind über elektronischen Datentausch (Edifact) an die Systeme der Terminals angebunden. 

Das Zusammenspiel zwischen den physischen Prozessen und einer leistungsfähigen Informationstechnik ist für den schienengebundenen Hinterlandverkehr in Wilhelmshaven ein wichtiger Erfolgsfaktor – und bewährte sich auch in den Feiertagswochen. „Von der Ankunft eines Zugs bis zu dessen Abfahrt steht ein Zeitfenster von bis zu sechs Stunden zur Verfügung. Das haben wir ohne Probleme geschafft“, resümiert Gatemanager Ahlers, der sich mit seiner Mannschaft schon auf die nächsten größeren Abfertigungsaufgaben freut.

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