PRESSEMITTEILUNG

ZDS-Präsident zum Antrittsbesuch im Seehafen Emden

Jürgens setzt große Hoffnung in die Nationale Maritime Konferenz

Zum Antrittsbesuch empfing die Emder Hafenförderungsgesellschaft (EHFG) e. V.  Prof. Dr. Sebastian Jürgens als neuen Präsidenten des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe e. V. (ZDS) im Emder Hafen. „Ich bin beeindruckt von der Leistungsvielfalt dieses Hafens“, so Jürgens nach seinem erstmaligen Besuch in dem Universalhafen an der Emsmündung. „Mit dem Umschlag von Automobilen, Forstprodukten, Baustoffen, Militärgütern und Windenergieanlagen steht der Emder Hafen auf einem breiten und tragfähigen Fundament. Diese Vielfalt macht einen Großteil seines Erfolges aus“, so Jürgens, der von ZDS-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Keisinger und Inke Onnen-Lübben als Geschäftsführerin der Seaports of Niedersachen GmbH begleitet wurde. Er betonte die gute und enge Zusammenarbeit des von ihm geführten Verbandes mit dem Emder Hafen. 

Zusammen mit dem EHFG-Aufsichtsratsvorsitzenden Timo Siebahn und EHFG-Vorstand Reinhard Hegewald besuchte die ZDS-Spitze auch den Offshore-Versorger „Wind of Change“, der am Emder-Südkai festgemacht hatte. Er nahm für seinen nächsten Einsatz bei den Offshore-Parks in der Nordsee Personal und Material an Bord. 

Dirk Krauß von der EVAG Verkehrs und Automotive GmbH, Jan Remmers von der Anker Schiffahrts-Gesellschaft mbH, Max-Martin Deinhard von der IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie Jens Peters von der Wirtschaftsförderungs und Stadtmarketing der Stadt Emden GmbH zeigten sich im Gespräch mit Jürgens und Keisinger zuversichtlich, dass von der Nationalen Maritimen Konferenz am 29. und 30. April in Emden spürbare Impulse von der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft ausgehen würden. „Das ist die Chance für die Bundesregierung, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen“, erklärte Jürgens. Er bezog sich damit auf eine Passage zur maritimen Wirtschaft im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Darin hatten die Koalitionäre festgehalten, dass Deutschland auf eine wettbewerbsfähige Hafeninfrastruktur mit guter Hinterlandanbindung, die auch militärische und energiepolitische Erfordernisse berücksichtige, angewiesen sei.

Der ZDS mit Sitz in Hamburg und Berlin vertritt die Interessen der Hafenwirtschaft, stärkt die Außendarstellung der Branche und ist Arbeitgeberverband. Der Bundesverband mit seinem europaweiten Netzwerk versteht sich als Stimme der Hafenwirtschaft gegenüber der Politik (www.zds-seehäfen.de)

ZDS-Präsident Prof. Dr. Sebastian Jürgens (dritter von links) und Dr. Florian Keisinger (zweiter von rechtsI sowie Inke Onnen-Lübben (Dritte von rechts) zusammen mit Vertretern der Emder Hafenwirtschaft auf dem Offshore-Versorger „Wind of Change“ am Südkai im Emder Binnenhafen.